AUSSTELLUNG • TEXTILE KUNST
STICHHALTIG
Monika Sebert • Freiburg
Textile Kunst • 26.04. bis 17.05.2026
Textile Kunst • 26.04. bis 17.05.2026
| Sonntag | 26.04.* | 14 Uhr Vernissage – 18 Uhr Begrüßung: Joh. Hubertus Michels, Vorstand Ludwig Seeburger Stiftung Im Gespräch: Monika Sebert und Besucher |
| Sonntag | 03.05. | 15 – 18 Uhr |
| Sonntag | 10.05. | 15 – 18 Uhr |
| Sonntag | 17.05.* | 15 Uhr Finissage – 18 Uhr |
und während der gesamten Ausstellungszeit: Besuch nach individueller Vereinbarung per E-Mail unter
mail@ludwigseeburgerstiftungnev.de .
* Die Künstlerin ist anwesend. | Der Eintritt ist frei. Spenden kommen dem Programm Künstlerresidenz Maulbronn zugute.
relationships 2 | 30 x 30 cm | © Monika Sebert |
freies Maschinensticken; Baumwolle, PE-Chiffon, Acrylfarben
Spurenträger 4 | 40 x 40 cm | © Monika Sebert |
freies Maschinensticken, Handsticken; Baumwolle, Wolle, Vlieseline, Tüll, Garn
unknown cell | 5 x 5 x 5 cm, Teil einer Installation | © Monika Sebert |
freies Maschinensticken; Maschinenstickgarn auf Polyesterfilz
STICHHALTIG
Ursprung: einem Stich mit der Waffe standhalten
Ausdrucksformen der Textilkunst bringen den Betrachter in eine ungewöhnliche bildnerische Welt, die besonders aus der Nähe gesehen überraschend ist.
Die Werkzeuge für die 2- und 3-dimensionalen Werke von Monika Sebert sind Nadel und Faden, mit denen sie auf weichem Untergrund ein textiles Relief erzeugt – die Basis für das Spiel mit Licht und Schatten.
Es ist eigentlich wie „Zeichnen auf textilem Material“.
Was die Künstlerin besonders interessiert, sind Beziehungen zwischen Form und Linie, möglichst reduziert auf Helles und Dunkles. Häufig entsteht ein dynamisches Wechselspiel zwischen Figuration und Abstraktion.
Wie viele andere Künstler, bezieht sie ihre Inspiration aus der Natur, wobei insbesondere ihre frühere Ausbildung als Naturwissenschaftlerin eine wichtige Grundlage liefert. „Veränderungsprozesse von Zerfall und Metamorphose sind in organische und anorganische Vorgänge eingeschrieben und liefern endlose Schichten und Geschichten, die meine Vorstellungskraft herausfordern.“
Besonders in der Werkreihe „Threadmarks“, die sich aus einer Mischung zwischen Zeichnung und Stickerei zeigt, setzt sie spielerisch den gestickten Faden in Szene und fügt der darunterliegenden Zeichnung eine weitere Dimension hinzu.
Neben Wandarbeiten sind textile Objekte, sogenannte „Hüllen“, zu sehen. Sie entstehen durch eine spezifische Maschinensticktechnik und dem fortlaufenden Dialog mit dem Material. Eine dicht übernähte textile Schicht wächst wie eine Haut oder Hülle in den Raum, ein Abbild vom Innen und Außen eines Körpers.
Mit viel Ausdauer beim Erlernen und Entwickeln von textilen Ausdrucksmöglichkeiten, hat Monika Sebert zu einer Form der Textilkunst gefunden, die einen eigenen Platz fordert.
Über Monika Sebert
1957 in Freiburg im Breisgau geboren und dort aufgewachsen. Von 1977 bis 1985 studiert sie in ihrer Heimatstadt an der Albert-Ludwigs-Universität Mineralogie. 1993 beginnt sie autodidaktisch ihre künstlerische Tätigkeit mit kreativen Impulsen von Pascale Goldenberg. Sie bildet sich in Workshops bei anderen namhaften Textilkünstlerinnen weiter und wird vielfältig angeregt. Von 1998 bis 2015 gibt Monika Sebert selbst Kurse in der Erwachsenenbildung im Bereich Textilgestaltung in Freiburg und in Bern.
Seit zwei Jahrzehnten ist sie als freischaffende Künstlerin tätig. Zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen zeigen ihre Kunst.
2025 wird Monika Sebert mit dem Doris-Winter-Gedächtnispreises der Europäischen Quilttriennale ausgezeichnet.
Monika Sebert ist Mitglied bei:
• BBK Südbaden
• depot.K, Kunstprojekt Freiburg
• ETN European Textile Network
• SDA Surface Design Association
• QuiltArt
Sie ist digital präsent:
monikasebert.de
instagram.com/zwirnlos57/
facebook.com/monika.sebert.9/
Hinweise für Besucher:
Die Veranstaltungsräume sind nicht stufenlos erreichbar.
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Besucher sich mit einer möglichen Veröffentlichung von Foto- und Filmaufnahmen einverstanden.


